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E-Drumset

Seit einiger Zeit war ich auf der Suche nach einem Drumset auf welchem ich üben kann, ohne meine Mitbewohner und Nachbarn zu nerven. So habe ich einige Drumsets ausprobiert. es war klar, dass es ein E-Drumset sein sollte.
Das Soundmodul sollte zudem midifähig sein und natürlich entsprechende Stereo Ausgänge haben.

 

Ich habe in Köln im Musicstore Roland und Yamaha – Drumsets angetestet. Hierbei sind auf der einen Seite die Bespielbarkeit der Hardware und auf der anderen Seite die Sounds und Einstellmöglichkeiten des Moduls entscheident.

Drum2

Mit den Roland und Yamaha Gummipads war ich nicht zufrieden. Die haben natürlich nicht die Eigenschaften die man von einem Naturset kennt. Hier waren es die Meshheads von Roland die mir recht gut gefallen haben.A llerdings ist ein komplettes Meshheadset von Roland nicht gerade im Low-Budget Bereich zu finden.Weitere Hardwarekriterien sind die Stereofähigkeit (also 2 Spielzonen) vonmindestens der Snare, des HiHat und einem Becken (als Ride Becken mit der Möglichkeit den Rand und die Glocke zu bespielen). Dies muss natürlich auch das Soundmodul können. Das TD-3 von Roland kann das schon mal nicht und fällt damit aus der Wahl.

Das TD-6 Soundmodul von Roland kann das. Die Drumsets werksseitig eingestellt, sind vom Klang her in Ordnung. Da man jedem Pad einen speziellen Sound zuordnen kann, sind allerdings Sounds dabei, die der Drummer nicht braucht....

Jeder Sound ist einzeln editierbar – FX Einstellungen, Tonhöhen usw..

Eigentlich reduziert sich mein Gebrauch der Drumsets auf vierVerschiedene, welche von mir angepasst wurden. Hier sind verschiedene Snare, Tom und Beckengrößen wählbar.

Nach den Tests im Musicstore habe ich nach Alternativen zu denRolandmeshheads gesucht. Diese habe ich bei der Fa. Drumtec gefunden.Ich habe mit den Jungs telefoniert, etliche Mails geschrieben undschließlich das Drumtec TD-6V Prodigy Drumset bei Drumtec gekauft.

Die Bespielbarkeit des Sets ist ziemlich gut. Der Rebound der Hart Dynamic Meshheads ist ziemlich realistisch. Die „Fellspannung“ lässt sich individuell einstellen.

Ich habe mir ein Sonor Doppelpedal zu diesem Setgekauft.(Die Beschreibung ohne Fußpedal bezieht sich nicht auf den HiHatController, bei dem Set ist einfach keine Fußmaschine dabei). Ich habe noch ein wenig an den Triggereinstellungen der einzelnen Pads rumprobiert und jetzt klappt alles super.

Die Snare ist für diese Preisklasse schon recht gut. Hier variiert derKlang auch je nachdem wo ich das Fell bespiele. Diese Fähigkeit wird allerdings erst ausgereift von den größeren Modulen TD-12 u. TD 20 unterstützt. Rimshots sind möglich durch die zwei Zonen - Rand und Fell.Anschlagdynamisch sind alle Pads.

Die weiteren „Prodigy-Pads“ sind Mono-Pads, aber auch durch die Meshheadsrealistisch zu spielen. Ob die Spielbarkeit von Rims auf den Toms Sinn macht weiß ich nicht.

Nun ein paar Dinge die ich in der Zukunft noch verändern werde:

Die HiHat Einheit (Pad und der Roland Controller) könnte ich mir etwas ausgereifter vorstellen. Es sind offene und geschlossene (und dieVarianten dazwischen) Spielweisen gut möglich – hier gibt es eigentlich nichts zu klagen. Will ich allerdings Chics (Klang des HiHat nur durchbetätigen des Pedals) spielen, gerät der Roland Controller an seineGrenzen. Das Pedal des Controllers wird durch eine Feder vorgespannt. Dasf ühlt sich nicht wirklich leichtgängig (im Vergleich zu den SonorBass-Drum Pedalen) an. Bei den Chics muss man schon recht schnell und heftig auf das Pedal treten........

Ein weiterer Punkt ist die nicht vorhandene Befestigungsmöglichkeit der Bass-Drum pedale an der Bass-Tom. Hier muss man immer wieder korrigieren. Im harten Einsatz löst sich auch schon einmal das Prodigy Pad / Bass Drum. Dann muss die Schraube einmal nachgezogen werden.

Ich werde mir in der Zukunft ein weiteres Soundmodul, entweder einweiteres TD-6 oder ein TD-12 zulegen, um mit 2 HiHat, 2 Snare und weiteren Percussion-Bestandteilen spielen zu können. Die Stecklätze am Modul sind halt alle schon belegt. Aber dies hat ja nichts mit der Qualität des Sets zu tun.

Fazit:

Ich bin voll und ganz mit diesem Set zufrieden. Aufrüsten kann man immer.Ich kann den Suchtcharakter der von diesem Set ausgeht voll bestätigen (in diesem Zusammenhang hatte ich die Playalongs und Trainingsmöglichkeitendes Soundmoduls noch nicht erwähnt).Nachdem was ich bislang getestet habe stimmt des Preis-Leistungsverhältnis. Der Sound ist natürlich optimal über Kopfhöhrer. Als Anlage sollte man schon Satelliten und Subwoofer benutzen und die Satelliten nah am Set positionieren, damit man ein realistisches Stereobild bekommt.

 
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